Allgemein

Zeiten ändern sich

Marie Karehnke

Heute nach meiner Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt, bin ich durch mein altes Wohnviertel in Charlottenburg gefahren. Ich bin an meiner alten Wohnung vorbeigefahren, an dem Restaurant, in dem ich 14 Stunden am Stück gekellnert habe, um meine Rechnungen zu bezahlen, und an den Parks, in denen ich alleine saß und von einem besseren Leben geträumt habe, trotz

Bauchschmerzen wegen der Miete und den monatlichen Raten für die Schauspielschule, die ich besuche. Es ist nicht schön so etwas offen zuzugeben, aber vielleicht geht oder ging es dir ja ähnlich.

Ich habe damals jeden Tag die Verzweiflung beiseite geräumt und einfach GEHOFFT, dass etwas Besseres irgendwo auf mich wartet. Das Selbstständigkeit nicht bedeutet zu darben, auf Kunden zu hoffen und Pleite zu sein. Das ich durch die innere Arbeit, die ich damals schon tat, und die Auflösungen, die ich vornehme, weiterkommen würde.

Transformation geschieht immer von Innen nach Außen. Egal worum es geht: es darf erstmal etwas in dir heilen und entstehen und die Ergebnisse wirst du erst dann im Außen sehen. So war es bei mir und so ist es bei ganz vielen. In dir darf erstmal dieser Raum entstehen, in dem alles gut warm und geliebt ist und aus diesem Raum heraus kannst du dein Leben authentisch für dich kreieren, wie du es haben möchtest.

Dafür darfst du erstmal hinschauen.

Es braucht dafür nur dich!

Doch gehen wir erstmal drei Schritte zurück: Vielleicht stehst du gerade an einer Stelle, an der du nicht genau weiterweißt. Vielleicht weißt du auch schon heimlich und ganz klein in dir, wonach du dich sehnst und quatscht es dir immer wieder selbst aus dem Kopf raus.

Ich mag dir heute einen ganz großen Schlüssel verraten, der häufig übersehen wird: Ablenkung!

Du könntest viel schneller weiterkommen (und notfalls Menschen bezahlen, die dir den Weg ebnen) wenn du dich nicht ständig ablenken würdest. Ganz offensichtliche Dinge: Soziale Medien, Freunde treffen, Familie kümmern, netflixen

oder

die weniger offensichtlichen Dinge: Grübeln und Horrorszenarien ausmalen, statt aktiv weiter voran zu gehen und dabei immer wieder inne zuhalten. Und denk an den Spaß dabei! Wie viel mehr Spaß würde es machen, wenn du dein Leben mit Freude kreierst (statt mit struggle)?

Geh dir selbst doch einfach mal aus dem Weg und komm ins Gefühl für das Wesentliche: in deine innere Verbindung mit dir und den Spaß! In diesen warmen Raum, den es da gibt. Es warten wunderbare Sachen auf dich, wenn du von dort aus handelst und das brauchst du mir nicht glauben…

Deine Marie  

Beteilige dich an der Diskussion

  1. Wanda

    Vielen Dank für das Teilen Deiner Erkenntnisse, Deiner Gefühle, Deinem Weg. Mir macht es Mut und bestätigt mich weiter dranzubleiben, zu träumen, hoffen, zu vertrauen, mir zu vertrauen, zu lieben- mich selbst zu lieben und die Verbindung ins Universum wahrnehmen…. es ist so kraftvoll.
    Vielen Dank für Deine Offenheit und Impulse – es ist so Wertvoll

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.